Murau: die Region, in der Wasser, Milch und Bier fließen

Wie kommt die Nelkennote ins Bier? Wie kocht man am Holzofen? Und wie rührt man einen echten Almkaffee auf? In Murau können Kulinarikinteressierte einen Blick in die Töpfe und Tanks werfen, in denen ihr Geschmackserlebnis entsteht – ehe sie mit geschärften Sinnen und einem tieferen Verständnis genießen, was ihnen serviert wird. 

Die „Fünf-Mäderl-Hütte“

Jeder weiß: Am besten schmecken Bier und Jause, wenn man sie sich verdient hat. Der Beweis dafür sind die leuchtenden Augen der Wandergäste, wenn die 15-jährige Stephanie mit ihrem Tablett die Treppen von der Ebenhandlhütte im Rantental zu den Tischen hinuntersteigt. Preiselbeerkuchen mit würzigem Almkaffee, Gulasch, Jausenbrote … Sämtliche Speisen bereitet ihre Oma Gretl mit dem Holzofen zu. „Wir Mädels schupfen die Hütte“, sagt Chefin Maria. Mit „wir“ meint sie sich, ihre Schwiegermutter und ihre drei jugendlichen Töchter Stephanie, Anna und Elisabeth. Der männliche Part der Familie Schitter ist meist im Tal beim Milchbetrieb. Abgesehen von Nachzügler Klement. Der Siebenjährige hält seine großen Schwestern auf Trab und verschlingt Kaspressknödel – die Favoriten unter den hungrigen Wanderern.

Auf den Wanderrouten, die sich von der auf 1.550 Metern gelegenen Hütte aus anbieten, zeigt sich die steirische Krakau von ihrer schönsten Seite. Über den Forstweg gelangt man in etwa einer Stunde Gehzeit entlang atemberaubender Blütenpracht zum Rantensee. Bis hierher kommen die Kühe der Familie Schitter, die in den saftigen Steilhängen oberhalb des Sees ihre Trittsicherheit beweisen. Von hier aus führen etwas ansprechendere Routen noch weiter hinauf, zum Beispiel zum Rantentörl und Predigtstuhl. Schmelzwasser zieht sich Adern gleich durch die Landschaft, verweilt im Rantensee und begleitet die Wanderer wieder hinunter zur Ebenhandlhütte, wo gern mit einem Murauer Bier auf das Erlebte angestoßen wird. Man kann der Ranten aber auch so weit folgen, bis sie in die Mur mündet und das Bier in Murau bei einer Führung durch die Brauerei mit allen Sinnen erleben. 

Bier ist nicht gleich Bier

Bierbrauen ist eine Wissenschaft. Wetterbedingt ist jede Ernte anders, und trotzdem gilt es, jedes Jahr aufs Neue den typischen, allseits bekannten Geschmack zu erhalten. „Die große Kunst des Brauens besteht darin, das Korn immer als Murauer Bier in die Flasche zu bringen“, erklärt Braumeister Michael Göpfart. Oft geht es um winzige Nuancen, die Besucher in der Brauerei der Sinne selbst ergründen können. Beim Probieren verschiedener Malzkörner kann man Noten von Banane, Nelken, Zitrusfrucht und sogar Schokolade entdecken und bei der anschließenden Verkostung in der Bierapotheke in den verschiedenen Biersorten wiederfinden. Im Gemäuer des ältesten Gebäudes der Stadt werden außerdem Produkte der Heilpflanze Hopfen verkauft, zum Beispiel Shampoos, Salben oder Seifen. Und mit einem kühlen Bier in der Hand macht das Stöbern gleich noch mehr Spaß. 

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